Reise in den Amazonas – Gesundheitsförderung bei Knecht & Müller

Pedometeraktion

Pedometeraktion

Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, die bei Knecht & Müller-AG regelmässig stattfindet, war im Juni eine Schrittzähler-Aktion angesagt. Das Ziel dieser Aktion war es, vor allem die Mitarbeitenden mit sitzenden Tätigkeiten, zu mehr Bewegung zu animieren.

Die diesjährige Aktion war eine Expedition in den Amazonas. Leider nur virtuell, aber trotzdem sehr spannend. Das Ziel war: In 40 Tagen zur Quelle des Amazonas zu laufen. Jeder Mitarbeiter vergab sich zu Beginn ein Pseudonym, erhielt einen Schrittzähler und schon konnte es los gehen. Die Empfehlung für einen ausgeglichenen Tag neben Bürotätigkeiten, waren 10‘000 Schritte am Tag. Schnell stellte sich heraus, dass man vor allem als Büroangestellte/r sehr viel weniger Schritte zurücklegt und dies die erste Herausforderung war!

Expeditionskarte

Expeditionskarte

Die Expedition war gespickt mit interessanten Fragen zum Amazonas Gebiet und seinen Bewohnern. So lernte man ganz nebenbei interessante Details über den Amazonas kennen. Wer die Fragen richtig beantwortete, bekam ein Utensil mit in seinen Expeditionskoffer, das er zu einem späteren Zeitpunkt wieder benötigte um bspw. sein Boot zu flicken. Bei falsch beantworteten Fragen drohte eine “Ehrenrunde”.

Alle Mitarbeiter liefen hochmotiviert los und ein Rennen entwickelte sich. Jeden Tag trugen die Teilnehmer ihre gelaufenen Schritte vom Vortag in ein spezielles Internetportal ein. Nach jedem Eintrag wurde jeweils die Expeditionskarte und die Rangliste angezeigt. So konnte man den Erfolg direkt messen. Die Rangliste motivierte oft, doch noch ein paar Schritte mehr zu gehen oder die Treppe anstelle des Lifts zu benutzen. Schliesslich wollte keiner der oder die Letzte sein!

Im Eldorado – dem erklärten Ziel angekommen, erhielt jeder Expeditionsteilnehmer eine Urkunde, die belegte, dass man mitUrkunde Schrittzähler-Aktion ca. 300‘000 Schritten gegen den Strom den gesamten Amazonas hinaufgelaufen ist. Die Aktion fand im Hause Knecht & Müller durchweg positiven Anklang. Das Ziel war erreicht, auch „Bewegungsmuffel“ mit Spass zu motivieren sich mehr zu bewegen und etwas für ihre Gesundheit zu tun. Ein voller Erfolg: Nach 40 Tagen war die Siegerin der Aktion sogar fast 600 km (842’000 Schritte) gelaufen!

Im realen Leben hat es Ed Stafford geschafft von der Quelle bis zur Mündung des Amazonas zu laufen. Er war knapp 2 Jahre unterwegs. Lesen Sie hier seinen Blog.

Link zu pedometer.ch

5 Gedanken zu “Reise in den Amazonas – Gesundheitsförderung bei Knecht & Müller

  1. Ich habe in der ersten Woche extra meine Gewohnheiten nicht geändert, weil es mich Wunder nahm, wie viele Schritte ich so am Tag mache. Ich war erstaunt wie wenig es waren (trotz 3x Sport in der Woche). Als ich dann in der zweiten Woche abends noch eine Stunde laufen oder joggen ging um etwas aufzuholen, hab ich mich prompt erkältet… na toll, dachte ich. Dann habe ich ein Mittelmass gefunden und hab das Auto mal weiter weggestellt, oder bin auch mal einen Umweg gelaufen. Leider hab ich das Ziel knapp nicht erreicht, aber es war trotzdem spannend, und ich fühle mich trotzdem (wieder) gesund und fit.

  2. Die Schrittzähler-Aktion ist immer wieder etwas besonderes für mich, denn in diesen 40 Tagen mutiere ich zum Bewegungs-Fanatiker. Vorher eher Richtung Couch-Potato, jetzt laufe ich nach Feierabend mal eben 1,5 Stunden durch den Wald, den Blick immer auf den Schrittzähler gerichtet und hocherfreut, wenn sich die Schrittzahl der 10.000 nähert. Das war mein persönliches Tagesziel. Gegen Ende habe ich zwar etwas nachgelassen, habe aber trotzdem am 40.Tag das Ziel erreicht. Eine tolle Aktion,leider verfällt man recht schnell wieder in den Alltagstrott ohne das “Kästle” am Gürtel. Das Spiel war spannend und informativ. Vielen Dank!

  3. Die Aktion gibt wieder den Impuls, sich mehr zu bewegen. Ich habe mir ein persönliches Ziel von 800’000 Schritten gesetzt. Dieses Ziel habe ich auch erreicht, es braucht aber immer wieder Antrieb. Die Mehrbewegung bringt auch sehr viele schöne Anblicke in der Natur, sei es von Tieren, Pflanzen oder Wetterstimmungen. Die Aktion finde ich gut. Wenn die Aktion fertig ist, besteht die Gefahr, dass man wieder in den alten “Tramp” zurück fällt.

  4. Es ist schon erstaunlich, wie so ein kleines Gerät am Gürtel das „durch die Gegend laufen“ beeinflussen kann.
    Immer mal wieder auf den Pedometer zu schauen und langsam ein Gefühl für die bereits gelaufenen Schritte zu entwickeln war hochspannend.
    Die ganze Aktion hat mein Verhalten schon beeinflusst. Ich bin zwar nicht gerade ein Bewegungsmuffel, aber ich hätte vorher das Auto wohl ein paarmal öfter genommen oder wäre erst gar nicht losgelaufen. Jetzt der Gedanke, komm, machst noch einen kleinen Umweg, sitzen tust du noch lang genug. Kein freier Parkplatz direkt vor dem Einkaufscenter, das war plötzlich kein Ärgernis mehr. Eine halbe Stunde länger Ping Pong spielen hat auch noch ein paar „Zusatzpunkte“ gebracht, um nur einige Beispiele zu nennen.
    Und bin zuversichtlich, dass dies auch in Zukunft so bleibt.
    Die Fragen und der Expeditionskoffer waren für mich jetzt eher eine unnötige Spielerei, aber es muss ja nicht jedem alles gefallen.
    Für mich hat diese Aktion ihren Zweck voll erfüllt und auch noch Spass gemacht.

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