Wer hat es erfunden? Die Geschichte der Sonnenbrille

Sonnenbrillen sind heute nicht nur ein wichtiger Schutz gegen die schädliche UV-Strahlung, sondern auch ein trendiges Mode-Accessoire. Obwohl die Sonnenbrille heute als etwas sehr Modernes und Aktuelles angesehen wird, reicht deren Geschichte weit zurück bis ins 14. Jahrhundert. In diesem Beitrag wollen wir Euch die Geschichte der Sonnenbrille erzählen.

Gegen Schneeblindheit erfanden die Inuit (Eingeborene der Arktis) schon früh eine Idee, wie sie ihre Augen vor dem unangenehmen und blendenden Sonnenlicht schützen konnten. Sie hielten dazu Knochen oder Holzbretter mit feinen Sehschlitzen vor das Gesicht, um die Blendung zu minimieren. Sogar im alten Rom war Sonnenschutz für die Augen schon ein Thema und man fand heraus, dass farbiges Glas grelles Sonnenlicht dämpfen kann. Kaiser Nero beobachtete darum die Gladiatorenkämpfe durch grüne Smaragde. Andere Beispiele, um die Augen zu verdecken, finden sich in China im 14. Jahrhundert. Amtsrichter hielten zu dieser Zeit in Rauch gefärbte Gläser vor die Augen, um ihren Gesichtsausdruck während den Verhandlungen nicht preiszugeben. Ausser der Idee der Inuit gab es bis dahin aber noch keine Gläser, welche den Zweck hatten, die Augen vor den schädlichen UV-Strahlen zu schützen oder die Sehschärfe zu verbessern. 

Als Vorreiter für die Entstehung der Sonnenbrille wie wir sie heute kennen, gilt der britische Konstrukteur James Ayscough. Er begann mit gefärbten Linsen zu experimentieren, obwohl er dabei nicht das Ziel verfolgte, die Augen damit vor den Sonnenstrahlen zu schützen. Zumindest der Form nach war Ayscoughs Entwurf der erste Lichtschutz für die Augen, der den heutigen Brillenformen ähnelt. Im Jahr 1752 führte der Brite erstmals Brillen mit zwei Bügeln ein. Zusätzlich schlug er Gläser vor, die bläulich oder grünlich gefärbt waren, um spezifische Fehlsichtigkeiten auszubessern.

Moderne Sonnenbrillen, welche die Augen vor den gefährlichen UV-Strahlen schützen, wurden erst im Jahre 1929 von Sam Foster und Brill Grant eingeführt. Einige Jahre später wurde die Sonnenbrille zu einem Must-Have-Accessoire und berühmte Musiker und Filmstars wie Marlene Dietrich galten als Trendsetter für Brillenträger. Die Brille erreichte Kultstatus.

Im Jahre 1930 wurde an die Firma Bausch & Lomb den Auftrag gegeben, eine Brille für die US Army herzustellen, welche Piloten beim Fliegen vor starker Blendung in der Höhe schützen sollten. Dabei entstand eine Brille, die heute noch unter dem Namen Pilotenbrille (Aviator) bekannt ist und sich bei vielen modischen Trends zeigt. Sieben Jahre später entstand das weltweit bekannte Modell mit dem Namen Ray Ban („banned the sun’s rays“).  

Bald wurde allgemein bekannt, dass nicht nur das sichtbare Licht, sondern auch die unsichtbaren Lichtstrahlen (ultraviolette Strahlen und Infrarotstrahlen) im Sonnenlicht enthalten sind. Immer nachdrücklich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es wichtig ist, auch die unsichtbare Strahlung zu mindern. Diese Auffassung, wie auch die Mode selbst, verhalfen zu einem rasant wachsenden Sonnenbrillenmarkt. Ähnlich erging es den normalen Korrekturbrillen, die zu einem beliebten und überall akzeptierten Begleiter wurden.

Wir empfehlen Ihnen beim Kauf einer Sonnenbrille einen Augenoptiker aufzusuchen, damit Sie Ihre Augen richtig schützen und das Sonnenerlebnis geniessen können. Auch Personen mit einer Sehschwäche müssen nicht auf perfekte Sicht mit Sonnenbrille verzichten; beim Augenoptiker bekommen Sie Sonnenbrillen mit Ihrer individuellen Sehstärke.

 

Quellen:

http://www.circusfreakvintage.com/blog/2012/10/26/vintage-101-sunglasses.html

http://www.optiker.at/archiv/museum/sonnenbrillen/lichtschutz.htm

http://www.sonnenbrillen-scout.com/geschichte-der-sonnenbrille

 

Bildquellen:

http://www.circusfreakvintage.com/blog/2012/10/26/vintage-101-sunglasses.html

http://blog.oo.com.au/2009/08/sunglasses-through-the-ages/

Mehr Komfort dank neuartiger Beschichtung BlueControl

Wir haben uns wieder etwas SINNVOLLES und NEUES für die Nutzer unserer Produkte einfallen lassen. Intelligente Lösungen für Anforderungen aktiver Menschen sind unser Ziel. Wir wollen Konsumenten in der täglichen Arbeit mit hochwertigen Produkten und Sehlösungen unterstützen. Wir suchen ständig nach Lösungen für mehr Komfort, und analysieren regelmässig die Auswirkungen von Trends in allen Bereichen. Ein schönes Beispiel hierfür ist die Entwicklung im Tablet-Markt. Fast jeder dritte Schweizer soll schon einen Tablet-PC besitzen. Tendenz steigend. Nicht nur deshalb haben wir uns des Themas angenommen.

Digitale Geräte wie Smartphones, Tablet-PC’s oder Laptops gewinnen auch im Alltag immer mehr an Bedeutung. Sie begleiten uns von morgens bis abends – ob aus beruflichen Gründen, zu Informationszwecken oder zur Unterhaltung.

Da wir die meisten Geräte in naher Distanz nutzen, sind unsere Augen zunehmend dem von digitalen Bildschirmen ausgestrahlten Licht ausgesetzt. Zudem müssen unsere Augen ständig zwischen Abbildungen und Text umschalten oder bewegten Bildern folgen. Dies kann zu folgenden Symptomen führen – gereizte Augen, trockene Augen, unscharfes Sehen, Müdigkeit, Schmerzen in Rücken, Nacken und Schultern.

LCD/LED-Computer, Fernsehbildschirme, Smartphones, Tablets und GPS-Geräte strahlen alle blaues Licht aus. Dieses ist auch bekannt als hochenergetisches sichtbares Licht. Durch die stetige Qualitätssteigerung der digitalen Bildschirme nimmt auch die Emission von blauem Licht zu. Blaues Licht gehört zwar zu den natürlichen Phänomenen – grosse Mengen haben jedoch negative Auswirkungen. Es hilft wach zu bleiben, führt bei grosser Menge jedoch zu müden, brennenden Augen, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit.

Zusammen mit unserem Technologiepartner HOYA wollen wir digital aktiven Menschen helfen und bieten unter dem Namen BlueControl eine neuartige Beschichtung für Brillengläser an. BlueControl ist eine Beschichtung, die einen Teil des blauen Lichtes, welches von digitalen Bildschirmen ausgestrahlt wird, reflektiert, sodass weniger blaues Licht ins Auge gelangt. Somit wird einer Überanstrengung und Ermüdung der Augen vorgebeugt. Ein verbessertes Kontrastsehen sowie eine Minderung der Blendwirkung sind zusätzliche Vorteile. BlueControl schont die Augen und sorgt gleichzeitig für ein angenehmes, entspanntes Sehen und ein natürliches Farbempfinden.

BlueControl ist eine optimale Lösung für alle, die täglich beruflich oder privat viel Zeit vor digitalen Bildschirmen verbringen, egal ob Smartphones, Netbooks, Tablet-PC´s, Fernseher, Flachbildschirme oder Notebooks.

Die Beschichtung BlueControl bieten wir ab 15. April 2013 auf ausgewählten Einstärken- und Gleitsichtglasprodukten an. Fragen Sie Ihren Augenoptiker.

Bilder und Video: HOYA

 

Worauf muss man bei Brillen und Brillengläsern für die Sonnenbrille achten?

Diese, aber auch andere Fragen rund um das Thema Brillenfassungs- und Brillenglasauswahl erhalte ich oft aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis.

In regelmässigen Abständen möchte ich deshalb hier einige wichtige Informationen zu diesen Themen aus meiner persönlichen Sicht zur Verfügung stellen.

Aus aktuellem Grund – Die Sonne lässt sich langsam blicken

An Sonnenbrillen mit Gläsern ohne Wirkung gibt es eine reichhaltige Auswahl. Hier findet jeder etwas, egal ob Retrobrille, Kindersonnenbrille oder stylische Designerbrille der aktuellen Kollektion. Der persönliche Geschmack führt den Interessenten beim Optiker sicherlich gezielt auf das passende Modell zu.

Geht es um Sonnenbrillen mit Gläsern in der individuellen Glasstärke des Trägers, empfehle ich polarisierende Gläser aus Kunststoff, und das schon seit Jahren, da ich persönlich seit mehr als 15 Jahren nur diese Gläser als Sonnenschutz verwende. Diese polarisierenden Brillengläser reduzieren die störende Blendung, z.B. wenn man auf das Wasser schaut, oder auf eine nasse Strasse. Der Tragekomfort ist sehr angenehm. Ich nehme die Gläser immer in grau, es gibt sie aber auch in braun und grün. Ich habe die Gläser in einem höher brechenden Material gewählt, da sie dann dünner gemacht werden können, und somit auch leichter sind. Für diejenigen die es interessiert – diese Brillengläser haben einen Brechungsindex von 1.6 und heissen NUPOLAR. Wir produzieren diese Gläser hier bei uns in Stein am Rhein und beliefern damit Optiker in der Schweiz. Diese NUPOLAR-Gläser gibt es auch für die in der aktuellen Brillenmode oft vorzufindenden Brillenfassungen mit grossen Gläsern, und auch für Träger, die Gleitsichtgläser benötigen.

Wer mehr Informationen darüber möchte, wie das mit den polarisierenden Gläsern so funktioniert, der kann sich auf unserer Homepage gerne weiterführend informieren.

Haben Sie Fragen? Senden Sie mir gern einen Kommentar und ich antworte umgehend.

Die Brillentrends 2013

Der Frühling steht bevor und es ist Zeit, einen Blick auf die neuen Brillentrends fürs 2013 zu werfen. Ende Januar waren wir an der opti in München und konnten einen Eindruck von den neuen Trends gewinnen. Ein paar Brillenformen vom alten Jahr bleiben uns in diesem Jahr erhalten, andere kommen neu dazu. Die grosse Vielfalt an verschiedenen Formen und Farben erfüllen aber im 2013 jeden Modewunsch – und das für Mann und Frau.

Ob schlicht und einfach, oder auffällig und bunt, in diesem Jahr ist für jeden Brillenträger etwas dabei.

Schlicht und einfach

Mit klassischen Modellen und moderner Eleganz können Frauen ihr Gespür für Brillentrends in diesem Jahr zeigen. Wie schon im Vorjahr bleiben grosse Gläser weiterhin beliebt. Neu dagegen sind die schlichten Fassungen, welche die grossen Gläser umranden. Diese sind in dezenten Farben gehalten, welche jeder Frau einen natürlichen, sanften Look verleihen. Fassungen in Braun- und Nougattönen stehen dabei im Vordergrund. Auch interessant sind mattierte Oberflächen, welche zusätzlich für eine attraktive Optik sorgen.

Auffällig und bunt

Hinzukommend zu den pastelligen Tönen und den einfachen Modellen, wird das Thema Mustermix an Bedeutung erlangen. Muster und Strukturen sind bei den Designern nicht mehr wegzudenken. Ob in bunten Farben oder in schwarz-weiss gehalten – Muster werden wir in diesem Jahr viele sehen. Auch Animal-Prints und florale Muster lassen dabei den Frühling willkommen heissen.

Im Gegensatz zu den dezenten Farben lenken gleichzeitig neonfarbige Fassungen die Blicke auf sich. Grüne, blaue, gelbe und pinke Modelle werden mit grossen Brillengläsern getragen. Die lebhaften und knalligen Farben kreieren ein sportliches Aussehen, welches trotzdem noch sehr weiblich wirkt.

Sportlich und klassisch

Bei den Männern wird vor allem der sportliche Look wichtig, welcher mit erfrischenden Farben auffällt. Ein kühles Blau oder ein ausdrucksstarkes Grün unterstreichen den sportiven Look. Athletische und praktische Fassungen gelten daher als Brillentrend für Männer. Dieses Jahr gibt es aber auch immer mehr Metallfassungen, welche durch eckige Formen gekennzeichnet sind. Neben diesen sportlichen Fassungen sind auch klassische Modelle weiterhin ein Brillentrend, der auch im 2013 anhält. Dazu gehören Retroklassiker wie beispielsweise die Piloten- oder Nerdbrille. Auch hierbei spielen Brauntöne eine wichtige Rolle. Modelle in Holz- oder Hornoptik fallen dabei auf.

Ganz verabschieden vom Retro-Look werden wir uns deshalb im neuen Jahr noch nicht. Weiterhin gelten Brillenfassungen aus den Zwanzigern bis Achtzigern als Vorbilder für die neuen Trends. Jedoch bringen die neuen Fassungen in leuchtenden Farben, aber auch die sanften Farbtöne frischen Wind ins neue Jahr. Durch die Vielfältigkeit an Formen und Farben ist daher sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Haben Sie vor, in diesem Frühling eine neue Brille zu kaufen? Welche Trendrichtung werden Sie einschlagen? Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen.

Quellen:

http://newsroom.sehen.de/brillentrends-2013-schluss-mit-retro/#more-1173

http://eyecessorizeblog.com/?p=4162

Quelle Bilder:

http://deutsch.istockphoto.com/

Probleme beim Sehen in der Dunkelheit

Gerade jetzt im Herbst setzt die Dämmerung schon früh ein. Wer mit dem Auto nach der Arbeit nach Hause fährt, muss die Lichter anschalten, um in der Dunkelheit besser zu sehen. Doch kennen Sie das Gefühl, dass sie dann unschärfer sehen als am Tag? Obwohl sie bei Tageslicht keine Probleme mit dem Autofahren haben, sieht die Situation in der Nacht ganz anders aus. Die Rede ist von der Nachtmyopie, auch Nachtkurzsichtigkeit genannt. Es handelt sich dabei um eine spezielle Form der Kurzsichtigkeit, die gerade auch bei Jüngeren, nur in der Nacht auftritt, bzw. wenn das Umfeld dunkel ist. Dabei werden helle Punkte bei ihrem Auftauchen nicht scharf auf der Netzhaut abgebildet, sondern zerstreut. Ein unscharfes Bild entsteht. Das Sehen in der Nacht weist nämlich mehrere Eigenschaften auf, die bei Tag nicht vorzufinden sind. Zum einen ist die Pupille erweitert, wodurch mehr Licht ins Auge gelangen soll. Diese Reaktion geschieht beim gesunden Auge automatisch und ist nicht willentlich zu beeinflussen. Des Weiteren braucht das Auge eine gewisse Zeit, um sich an das dunkle Umfeld zu gewöhnen, da bei Dunkelheit von Farbensehen auf Hell-Dunkel-Sehen umgeschaltet wird. Jeder kennt das Phänomen, dass wir beim Wechseln von einem hellen in einen dunklen Raum, zu Beginn kaum etwas erkennen können. Erst nach einer gewissen Zeit kann man immer mehr sehen. Es dauert ca. 20-30 Minuten, bis wir unser Maximum der Leistungsfähigkeit erreicht haben.

Nicht verwechseln sollte man die Nachtmyopie mit der Nachtblindheit. Viele, die im Dunkeln schlecht sehen, befürchten unter der Nachtblindheit zu leiden. Bei dieser Sehkrankheit, sieht man gar nichts im Dunkeln. Das heisst, es findet gar keine Anpassungsreaktion an die Dunkelheit statt. Das Sehen ist bei diesen Personen ab einer gewissen Dunkelheit nicht mehr vorhanden, daher auch der Name Nachtblindheit.

 Ursachen

Die natürliche Alterung der Augenlinse kann schon früh verursachen, dass wir in der Dunkelheit schlecht sehen. Es kann zudem sein, dass die Brillenkorrektion nicht mehr optimal ist, da die Korrektionswerte des Auges immer unter Tageslichtbedingungen gemessen werden. So ist es möglich, dass Personen bei ihrer Sehstärke bis zu -0.5 Dioptrien in der Nacht schlechter sehen als tagsüber. Verstärkt wird die Nachtmyopie unter anderem auch durch Sauerstoffmangel, Alkohol, Drogen oder gewisse Medikamente. Von der Nachtmyopie betroffen sind sowohl Normalsichtige, als auch Fehlsichtige. Jedoch sind die Personen, die an der Nachtmyopie leiden, oft auch tagsüber Brillenträger. Denn wenn man am Tage schon nicht optimal sieht, fällt dies nachts noch mehr auf.

Nachtmyopie ist eine Erscheinung, die nicht nur bei Nacht auftreten kann, sondern auch bei Regen, dichtem Nebel oder starkem Schneetreiben.

Was kann man tun?

Das Problem der Nachtmyopie lässt sich also mit einer Brille korrigieren, die ebenso tagsüber wie auch nachts von Vorteil ist. Jemandem der in der Nacht unterwegs ist, wie zum Beispiel Lastwagenfahrer, ist eine spezielle Nachtbrille zu empfehlen. Tritt das Phänomen Nachtmyopie bei Ihnen häufiger auf, sollten Sie baldmöglichst einen Augenoptiker (oder Augenarzt) aufsuchen.

 

Kann man Kratzer aus Brillengläsern entfernen?

Es kursieren immer wieder Gerüchte, ob und wie man bestehende Kratzer aus Brillengläsern entfernen kann. Hier ist die Rede von Zahnpasta, Sonnenmilch oder Polierpaste mit der man Kratzer angeblich wieder auffüllen kann. Auch wird häufig vermutet, man könne die Kratzer aus dem Brillenglas heraus polieren. All diese Methoden eignen sich nicht um Kratzer zu entfernen. Durch das etwaige Abschleifen der Gläser entsteht mehr Schaden als Nutzen. Die Brillenglaskrümmung wird dadurch verändert und somit kann es zu Änderungen bei der Brillenglasstärke kommen.

Sind Kratzer bei einem Brillenglas entstanden und behindern den Brillenträger beim Sehen, ist die geeignetste Lösung einen Augenoptiker aufzusuchen und das Brillenglas durch ein Neues zu ersetzen. 

Als Schutz eines neuen Brillenglases empfehlen wir eine Hartschicht. Diese Lackschicht erhöht die Härte des Brillenglasmaterials und schützt vor Kratzern. In Verbindung mit einer Super-Entspiegelung sind die Hartschichten in Gesamtpaketen zu haben. Diese erhöhen die Haftbarkeit der Beschichtung, die Härte des Brillenglases und steigern für den Brillenträger das Kontrastsehen und schützen vor Blendung. Lesen Sie hier mehr dazu.

Zudem kann die Lebensdauer eines Brillenglases durch die richtige Behandlung erheblich verlängert werden. Man sollte beispielsweise die Brille nie mit den Gläsern nach unten hinlegen. Am besten ist die Brille in einem Hartschalenetui vor Kratzern geschützt.

Weil aggressive Stoffe die Brillengläser beschädigen, sollte man Brillen von Aceton, Haarspray, Leim, Parfum und Haushaltsreinigungsmitteln fernhalten. Ausserdem darf die Brille nicht zu grossen Temperaturunterschieden (z. B. in der Sauna, hinter der Windschutzscheibe) ausgesetzt sein. Denn die Gläser und die Fassung bestehen aus unterschiedlichen Materialien, die nicht im gleichen Masse auf extreme Wärme oder extreme Kälte reagieren.

Wenn Sie diese Punkte beachten, werden Sie länger Freude an einer klaren und von Kratzern ungetrübten Sicht haben.

Entspannungsübungen für die Augen

Entspannungsübungen am BildschirmarbeitsplatzIn unserem letzten Blogbeitrag haben wir bereits über Bildschirmarbeit und allfällige Beschwerden am Bildschirmarbeitsplatz informiert. Diese Woche möchten wir Ihnen ein paar Tipps geben, die Ihnen und Ihren Augen spürbare Entlastung und Erholung während der Bildschirmarbeit bringen:

-          Halten Sie einen Kugelschreiber in Armlänge vor Ihrem Gesicht. Führen Sie dann den Stift zu Ihrer Nase hin und verharren Sie acht Zentimeter von Ihrer Nase entfernt. Bewegen Sie dann den Stift wieder vom Gesicht weg. Dabei sollten Sie den Stift ständig mit Ihren Augen fixieren. Mit dieser Augenübung trainieren Sie das Arbeiten in der Nähe. Wiederholen Sie den Vorgang sechs Mal.

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Entspanntes Sehen und Arbeiten vor dem Bildschirm

BildschirmarbeitImmer mehr Menschen schauen täglich für eine längere Zeit auf einen Bildschirm. Sei es während der Arbeit, beim Fernsehen oder beim Surfen im Internet. Die Anzahl der Möglichkeiten, um die Freizeit vor einem Bildschirm zu verbringen, ist durch eine Überflutung von Angeboten beträchtlich gestiegen. Sei es auf dem Computer, iPad oder iPhone: Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co., actionreiche Games oder interessante Apps verleiten zu einem täglichen Besuch dieser Angebote.

Doch das stundenlange Starren auf den Bildschirm bleibt nicht ohne Folgen. Wer täglich am PC arbeitet, macht bis zu 30‘000 Blickwechsel zwischen Bildschirm, Tastatur und Arbeitsunterlage.

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Wie Brillengläser vor Pollen schützen

PollenIn den vergangenen Wochen ist die Natur nur so explodiert. Das freut die einen; es gibt aber auch viele, die darunter leiden und zwar in der Form von Heuschnupfen. Die Pollenallergie ist die häufigste Allergieform in der Schweiz und deren Veranlagung wird meist vererbt. Gemäss dem Bundesamt für Statistik leiden 14.4% der Schweizer Wohnbevölkerung unter dem überwiegend im Frühjahr und Sommer auftretenden allergischen Schnupfen. Betroffene Personen reagieren dabei auf eine oder mehrere Pollenarten, am häufigsten auf Gräser.

Vier Millionen Blütenpollen enthält die Blüte eines einzigen Grashalms, welche die Auslöser der allergischen Reaktionen sind. Die enorme Pollenproduktion kommt dadurch zustande, dass Süssgräser mit dem Wind bestäubt werden. Diese Pollenübertragung erfolgt viel weniger gezielt als beispielsweise bei der Tierbestäubung durch Insekten. Mit der Massenproduktion von Blütenstaub gleicht die Natur so diesen Mangel aus. Der direkte Kontakt oder das Einatmen der mikroskopisch kleinen Blütenpollen kann zu einer Entzündung der Bindehaut der Augen und der Nasenschleimhaut führen. Symptome wie anfallartiges Niesen, verstopfte Nase und juckende und tränende Augen sind die Folgen. Durch Kratzen und Reiben verstärkt sich dabei die Schwellung.

Tipps

Folgende Tipps können die Beschwerden reduzieren:

  • Bei Regenphasen oder in den frühsten Morgenstunden ausgiebig lüften, ansonsten in der Pollensaison nur kurz stosslüften
  • Abends vor dem Schlafengehen die Haare waschen
  • Augentropfen vorbeugend verwenden (zum Bsp. vor Belastungen wie Sonne, Wind, intensive Bildschirmarbeit)
  • Die Wäsche nicht draussen trocknen lassen
  • Sonnenbrille tragen (am besten sind Sonnenbrillen, die eng am Kopf anliegen und auf der Seite gut abschliessen)
  • Pollenschutzgitter vor den Fenstern anbringen
  • Ferien am Meer oder in den Bergen bieten Erholung, da sie zu den pollenarmen Regionen gehören (ab 1500 m.ü.M.)

Pollenallergie und Kontaktlinsen

Wer unter übermässig starken allergischen Reaktionen auf die Pollen leidet, sollte wenn möglich auf Kontaktlinsen verzichten und eine Brille tragen. Denn durch die starke Reizung ist das Auge infektanfälliger und die Brille kann das Auftreffen von Pollen auf die Augen verringern. Wichtig ist, dass die Brille täglich von den Ablagerungen gereinigt wird. Brillengläser gegen PollenBei Betroffenen, die unter normalen allergischen Reaktionen leiden, kann die Kontaktlinse sogar Schutz vor den Pollenblüten bieten. Grund dafür ist, dass die Kontaktlinse einen grossen Teil des Auges abdeckt und somit das Auge vor den Pollen schützt. Auch die Kontaktlinsen sollten täglich gründlich gereinigt werden, um die (Pollen-)Ablagerungen zu entfernen.

Auch Tiere leiden an “Heuschnupfen”

Wussten Sie, dass auch Tiere unter der Pollenallergie leiden? Nicht nur bei Menschen juckt die Nase und sind die Augen gerötet. Vermehrt werden heutzutage Tierärzte mit Pollen- und anderen Allergien bei Haustieren konfrontiert. Juckreiz im Gesicht der Tiere, oder sogar Asthma bei Katze und Pferd wurde schon nachgewiesen.

UV-Schutz und Auge

Die Tage werden wieder länger und die Sonnenstunden nehmen zu. Besonders nach den vergangenen kalten Tagen lockt uns die Sonne nach draussen. Nicht nur unsere Haut, sondern auch unsere Augen benötigen dabei einen ausreichenden Schutz vor UV-Strahlen.

Die für die Augen gefährlichen UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlen können nicht nur die Bindehaut und die Hornhaut schädigen, sondern auch der Augenlinse Schaden zufügen und Grauen Star verursachen.

Unsere HOYA-Kunststoffgläser ab einem Material-Index von 1.53 bieten dem Brillenträger standardmässig einen ausreichenden Schutz vor schädlichen UV-Strahlen. Diese Kunststoffgläser nehmen die UV-Strahlen, die auf die Brillenglasoberfläche auftreffen, in sich auf und geben sie nicht an das Auge weiter. In Verbindung mit einer hochwertigen Entspiegelung wird zudem verhindert, dass zusätzliche Reflexe, die an der Brillenglas-Rückfläche entstehen, ins Auge fallen. Somit ist ein Brillenträger mit höher brechenden HOYA-Kunststoff-Brillengläsern (s.o.) und einer hochwertigen Entspiegelung – ob mit farblosen oder getönten Brillengläsern – optimal geschützt. Auf alle anderen Brillengläser, die wir bei uns auf Korrektur schleifen und färben, wird standardmässig ein 100-prozentiger UV-Schutz aufgebracht.

UV-Schutz und AugeGefährlich für die Augen wird es erst, wenn der Brillenträger durch getönte Brillengläser schaut, die keinen ausreichenden UV-Schutz bieten. Dann wird die Pupille durch die dunkle Tönung geweitet und mehr schädliche Strahlung kann ins Auge eintreten. Dies kann bei besonders günstigen Sonnenbrillen vom Strassenstand der Fall sein. Das „CE“-Zeichen, sowie die Vermerke „UV 400“ und „100% UV-Schutz“ werden leider nicht von einer zentralen Stelle vergeben und können somit leicht gefälscht werden. Wenn Sie ganz sicher sein wollen, eine Sonnenbrille mit einem einwandfreien Schutz vor den schädlichen UV-Strahlen zu tragen, dann kaufen Sie Ihre Sonnenbrille beim Augenoptikfachgeschäft oder lassen Sie Ihre bereits gekaufte Brille bei Ihrem Augenoptiker diesbezüglich überprüfen.

Der Augenoptiker kann Sie auch beraten, welche Tönungen für welche Sportarten besonders gut geeignet sind und worauf Sie bei der Fassungswahl für Sonnenbrillen achten sollten. Ihr wichtigstes Sinnesorgan wird es Ihnen früher oder später danken.

Weiterführende Links zu diesem Thema:

- Auge und UV-Schutz

- Verzeichnis von Augenoptikern, die unsere Gläser anbieten

Mehr Sicherheit beim Autofahren dank polarisierenden Brillengläsern

Gerade im Winter, bei früh einsetzender Dunkelheit und langen Dämmerungsphasen, haben unsere Augen beim Autofahren mit der tief stehenden Sonne oder der Dunkelheit zu kämpfen. Oft wird man von der Sonne oder den Scheinwerfern des entgegenkommenden Fahrzeugs geblendet. Solche Situationen mit wechselnden Strassen- und Witterungsbedingungen können Ihre Sicherheit und die der Anderen im Strassenverkehr gefährden. Hierbei können die passenden Brillengläser Ihren Schutz erhöhen. So bieten polarisierende Sonnenschutzgläser einen optimalen Schutz vor Blendung und irritierenden Reflexen, wie sie typischerweise auch bei regennassen Fahrbahnen auftreten.

Mit und ohne polarisierende Brillengläser
Mit und ohne polarisierenden Brillengläsern

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Beschlagen von Brillengläsern

Beschlagen von BrillengläsernJeder Brillenträger kennt das Problem: Ob beim Sport, beim Betreten von warmen Räumen im Winter, oder beim Trinken und Essen von warmen Speisen; in diesen Situationen beschlagen oft die Brillengläser. Die Brillenglasindustrie beschäftigt sich seit

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James Bond-Utensil für Wintersport

Haben Sie schon von dieser technischen Neuigkeit gehört? Es gibt nun eine Skibrille mit einem integrierten Hightech-Display.

Pünktlich zum Start der Skisaison 2011/2012 gibt es dieses James Bond-Utensil für alle Technik-begeisterten Ski- und Snowboardfahrer: 

Recon Instruments Fall 2011 Product Lineup from Recon Instruments on Vimeo.

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